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Laissez Faire Books - der internationale, liberale Buchversand

Großartig - du bist liberal! Und nicht allein! Herzlich willkommen auf den Seiten des Liberalismus und alles Gute auf deinem persönlichen Weg zur Freiheit.

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28.9.04

Wohlfahrtsstaat im Ausverkauf

coverAls Schnäppchen bietet im Moment Amazon das folgende hochinteressante Buch an: Gerd Habermann, Der Wohlfahrtsstaat - Die Geschichte eines Irrwegs. Der renommierte deutsche Liberale Habermann beschreibt darin kenntnisreich die Entstehungsgeschichte des Wohlfahrtsstaates in Deutschland, welche er in erster Linie als die Geschichte der Zurückdrängung des Liberalismus und des Vormarsch des militaristischen Kollektivismus interpretiert. Überraschende Einsichten abseits des Mainstreams belohnen den Leser. Derzeit als Restexemplar zum außergewöhnlich "sozialverträglichen" Preis von €2,95 - ganz ohne Subventionen. Schnell zugreifen!

24.9.04

Der unverständliche Kult um Che Guevara

MSNs Slate hat eine gute, grundlegende Kritik am bald auch in Österreich startenden Film The Motorcycle Diaries, der von Reisen aus Guevaras Jugendzeit handelt. Die wahre Frage:

Warum ist es nach wie vor en vogue, einen solchen Personenkult um einen mörderischen Vorkämpfer des Totalitarismus aufzuführen? Das 20. Jahrhundert war ja wahrlich nicht arm an solcherlei Charaktären, aber warum diese Katastrophe der Geschichte auch noch feiern?

(Hinweis auf die Kritik von Reason Magazines "Hit 'n Run")

Wer dem Kult um den Tyrannen den passenden Respekt zeigen will, dem sei jedenfalls herzlich die passende Freizeitkleidung von bureaucrash.com ans Herz gelegt (momentan down, daher kein genauer Link).

21.9.04

Raymond Boudon in der Weltwoche

In der aktuellen Ausgabe der Weltwoche ergründet der französische Soziologe Raymond Boudon in einem Essay mit dem Titel Adam und die Akademiker, weshalb der Liberalismus gerade bei Intellektuellen so unbeliebt sei. Seine Analyse, wenn auch etwas langatmig formuliert, ist durchaus interessant: Der geistesgeschichtliche Rückzug des Liberalismus sei auf einen Rückzug des Vernunftbegriffes der Aufklärung zurückzuführen, woran neben Marx nicht zuletzt auch Nietzsche und Freud einen gewichtigen Anteil hätten. Intellektuelle, und unter ihnen selbst jene, die sich niemals als Marxisten betrachten würden, hätten auch heute einen Hang zu marxistischen Erklärungsmustern, insofern als sie stets versuchten einen Gegensatz zwischen "Herrschern" und "Beherrschten" herzustellen, was durchaus in Richtung von Verschwörungstheorien gehen könne. Diese in letzter Konsequenz an die Idee des Klassenkampfes angelehnten Deutungen seien nicht zuletzt deshalb beliebter als der rationale Blick des Liberalen, weil sie auch stets eine irrationale, "heilsgeschichtliche" Komponente in sich bärgen. Die Geisteswissenschaften - und damit Intellektuellenzirkel und Medien - seien dieser Irrationalisierung besonders ausgesetzt, so dass heute (versteckt) marxistische Denkmuster den Diskurs prägten. Der Liberalismus könne erst dann wieder an Einfluss gewinnen, wenn die kritische Vernunft wieder zu Ehren gelange und "eine wachsende Zahl Intellektueller versteht, dass es nicht nur Erklärungen gibt, sondern auch Tatsachen."
Der Artikel ist auch online verfügbar.

Fahrenheit 9/11 versus Celsius 41.11

Kein Ende der Moore-Mania in Sicht: "Fahrenheit 9/11" könnte sogar noch in den US-Kinos gespielt werden, wenn Anfang Oktober bereits die erste DVD-Version auf den Markt kommt.
Von der Weltöffentlichkeit weitgehend unbemerkt hat indessen Lionel Chetwynd einen Dokumentarfilm mit der Intention, Moores Propaganda zu entlarven, gedreht. Celsius 41.11 lautet der Titel des in den vergangenen 6 Wochen entstandenen Films - eine offene Anspielung auf den Film "Fahrenheit 9/11", der als "hirnlos" begriffen wird, beginnt doch ab 41,11 Grad Celsius das menschliche Gehirn abzusterben. Leider soll der Streifen lediglich in wenigen Kinos ausgestrahlt werden, sodass ihm eine ähnliche Aufmerksamkeit wie "Fahrenheit 9/11" kaum zuteil werden wird.

Zum Trailer von "Celsius 41.11"

17.9.04

Baader schlägt wieder zu

coverRoland Baader, der bekannteste populärwissenschaftliche Freiheitsdenker im deutschsprachigen Raum, hat ein neues Buch geschrieben. Das mit "Geld, Gold und Gottspieler - Am Vorabend der nächsten Weltwirtschaftskrise" übertitelte Werk erscheint Anfang Oktober im Resch-Verlag.

Die Sozialsysteme der Wohlfahrts- und Sozialstaaten der westlichen Welt steuern dem Zusammenbruch entgegen. Viele sind bereits am Ende und werden nur noch mit budgetpolitischen Tricks und betrügerischen Manipulationen mühsam aufrechterhalten. Der Wohlstand der Industrienationen besteht seit rund drei Jahrzehnten zu einem Gutteil nur noch aus Schein und Illusion - konkret: aus Kapitalverzehr - und steht mit seinen Fundamenten auf dem schlammigen Untergrund eines riesigen Schuldenmeeres. Es ist nur eine Frage der (relativ kurzen) Zeit, bis diese Scheinwelt in sich zusammenbricht. Ob der Kollaps mit galoppierender Inflation oder mit scharfer Deflation (oder beidem nacheinander) einhergeht, und ob er in eine jahrelang marodierende Rezession oder in eine schwere Depression mit reihum ablaufenden Staatsbankrotten mündet, sind offene Fragen. Dass der Turmbau zu Babel zu Ende ist und die Industrienationen in eine Periode der Verarmung eintreten, steht fest.

Die Gründe für das Desaster sind vielfältig, und die Literatur über die Ursachen ist endlos. Eine der wichtigsten Ursachen jedoch - wahrscheinlich sogar die Hauptursache - wird fast nie genannt und weltweit nur von einer Handvoll Ökonomen thematisiert: das falsche Geld, also ein sozialisiertes Papiergeldsystem, welches den monetären Kreislauf sukzessive vergiftet und die Leistungskräfte der Volkswirtschaften zerstört. Es stellt ein aus dem Nichts geschaffenes Geld dar, nur, dass dieses Gott-Spielen-Wollen nicht endlos funktionieren kann. Das Schweigen der Ökonomen zu den eigentlichen Ursachen hat wiederum seine Gründe: Nur wenige Ökonomen befassen sich mit dem Wesen des Geldes.

Das vorliegende Buch macht die Lösung des an sich schon lange bekannten Geldrätsels offenkundig. Es legt dar, welche schwerwiegenden Folgen das besagte Nichtwissen bzw. Nichtwissenwollen in der Wirtschaftsgeschichte der letzten 100 Jahre hatte und nach wie vor hat. Das Buch bleibt nicht bei dem drohenden Kollaps stehen, sondern zeigt Auswege auf, wie der kommenden Weltwirtschaftskrise nachhaltig begegnet werden kann.

5.9.04

Austria a socialist country?

Interessant und aufschlussreich ist die künstliche Aufregung, die Arnold Schwarzeneggers Rede bei der Republican Convention in Österreich verursacht hat. Der Standard führt zur Verteidigung der Heimat den Historiker Stefan Karner an, der sich bloß dadurch auszeichnet, dass er die Rede nicht gelesen hat, schlecht Englisch kann und die Sowjets gegen die "tradierte Meinung" in Schutz nimmt. Aus amerikanischem Sprachgebrauch ist eben "socialist" oder gar "socialistic" (Schwarzenegger gebrauchte dieses Wort in der berühmten Passage in Friedmans "Free To Choose"-Serie) genauso wenig buchstäblich zu übersetzen wie "liberal" (= sozialdemokratisch) - gemeint ist Etatismus, egal ob er in rot oder schwarz daherkommt. Und dass Österreich etatistisch ist, und in den 1960ern erst recht war, können nur Etatisten leugnen. Darum die Aufregung der SPÖ um Arnies "Vernaderung des Vaterlandes". Wie erbärmlich!
Der wesentliche historische Mythos in Schwarzeneggers Rede hingegen ist die gängige Fehlbeurteilung Lincolns.

2.9.04

De mortuis nil nisi bene


Unbeachtet liegt der österreichische Nobelpreisträger und große Liberale F.A. von Hayek in einem schlichten Grab am Friedhof von Neustift am Walde in Wien. Wer ihm selbst die letzte Ehre erweisen möchte und die letzte Veranstaltung der Initiative für Liberalismus und Marktwirtschaft am gestrigen Spätsommerabend versäumt hat: Die Koordinaten von Hayeks Grab sind Gruppe 1, Reihe 17, Nummer 11. Immer geradeaus vom Haupteingang, dann die Gruppe rechts nach dem Kreuz - vorletzte Reihe. Achtung: es gibt keinen Hinterausgang und der Portier sperrt gerne Besucher ein, die sich nicht pünktlichst an die Öffnungszeit halten. Unsere Gruppe hat gerade noch ein Anruf per Mobiltelefon vor einer unfreiwilligen Totenwache bewahrt.

Noch eine verspätete Todesmeldung für jene, die es noch nicht wissen: Hayeks Sohn Dr. Laurence Hayek verstarb am 15.07.2004 im Alter von 70 Jahren. Sein letzter öffentlicher Auftritt war so wahrscheinlich jener am 07.07. in Wien.

28.8.04

"Keine Alternative zum Markt"

Wie froh ist man als Freiheitsfreund in Europa nicht über jeden noch so kleinen Hoffnungsschimmer? - Aktueller Anlass dafür ist die radikale Steuerreform in der Slowakei, die europaweit für Aufsehen sorgt. Im Neo-EU-Mitgliedsland Slowakei gilt ab dem Jahre 2006 ein einziger Steuersatz in der Höhe von 19 Prozent, unabhängig davon, ob es sich um Körperschafts-, Einkommens- oder Mehrwertsteuer handelt. Neben Erbschafts- und Schenkungssteuer gehört auch die Grunderwerbssteuer (letztere bereits ab nächstem Jahr) der Vergangenheit an. Das "sozial"-staatliche Kerneuropa rings um Frankreich und Deutschland zeigt sich über diese Flat-Tax wenig erfreut und bezichtigt die Slowakei des "unfairen Steuerdumpings" (Gerhard Schröder). Diesen und anderen Vorwürfen entgegnet der slowakische Finanzminister Ivan Miklos in in einem aktuellen Interview für die "Zeit". Der Tenor ist eindeutig: es gibt keine Alternative zum Markt und mehr Freiheit führt zu mehr Wachstum. Gut gebrüllt, Löwe!

26.8.04

Mont Pèlerin Society kehrt heim

Die NZZ brachte am 24.08. einen ausführlichen Bericht von der erst zu Ende gegangenen Jahresversammlung der MPS in Salt Lake City - er findet sich leider nur im kostenpflichtigen Archiv. Der Titel "Entgegen libertären Instinkten" soll wohl etwas provozieren, im Text findet sich dann nur eine knappe Bezugnahme auf die Betonung des klassischen Liberalismus durch Richard Epstein als leichten Gegensatz zu radikaleren Spielarten. Ein knappes Zitat aus dem Artikel sei noch erlaubt:
Tatsächlich reden viele vom Rückzug des Staates und vom globalen Sieg des Marktes. "Auf welchem Planeten leben diese Menschen?", fragte der Präsident der MPS, Leonard Liggio [...]. Zwar glaube kaum jemand an staatliche Zwangswirtschaft; auch habe sich der Steuerstaat seit den 1970er Jahren etwas aus den Kassen der Unternehmen zurückgezogen. Verglichen etwa mit England unter Gladstone habe aber eine erdrückende Verstaatlichung des sozialen Raums stattgefunden. Dieser wurde einst über Familien, Vereine und Gemeinden definiert. Auch Gewerkschaften galten als staatsferne Selbsthilfeorganisationen. Heute seien sie, wie viele andere Gruppen, Hilfstruppen des allumfassenden Privilegien- und Wohlfahrtsstaates.
Neue Präsidentin des - wenn man gängigen Verschwörungstheorien glaubt - Rats der Weisen von Neoliberalion, einem Männerbund zur Erlangung der Weltherrschaft, ist die Schweizer Ökonomin Victoria Curzon-Price.

25.8.04

Privatisierungsverhinderer reduzieren Wohlstand

Fast wäre es soweit gewesen und der Staat hätte sich aus einer direkten Beteiligung in einem teilverstaatlichten Unternehmen zurückgezogen. Doch die Irrationalität der Politik führte dazu, daß der zunächst von Finanzminister Grasser unterstützte Verkauf der Telekom Austria an die Swisscom trotz nahezu vollständiger Einigung in letzter Sekunde aus rein politischen Gründen abgesagt wurde. Die nationale Volksfront der Privatisierungsverhinder aller Parteien, allen voran die selbsternannten Vertreter des kleinen Mannes in der FPÖ und SPÖ mit ihrem Flaggschiff ÖGB, sahen in diesem Verkauf eine Gefährdung österreichischer Interessen. Während solche kollektiven Interessen ideologischer Humbug sind und nur dem Eigeninteresse von Politikern und Gewerkschaftern dienen, so kann die gesichtslose Gruppe der Geschädigten zwar klar identifiziert werden, deren Einflußnahme auf die Politik ist augrund ihrer diffusen Zerstreuung jedoch stark beschränkt, wie Mancur Olson in seinem bahnbrechenden Werk "The Logic of Collective Action" ausführlich beschreibt.

Unter heftiger Akklamation nahezu der gesamten politischen und sozialpartnerschaftlichen Elite Österreichs schaffte es der selbsternannte "Liberale" im Kabinett binnen weniger Minuten gerade auch den kleinen Mann nachhaltig zu schädigen, da das Aktienvermögen der Aktienbesitzer, darunter auch vieler TA-Mitarbeiter und Kleinsparer, die in einen Pensionsfonds investieren, innerhalb weniger Stunden um nahezu 30% - von den versprochenen €15,5 pro Aktie im Falle eines Verkaufs, auf €11,02 (Börsenschlußkurs Fr. 20.8.2004) fiel; da der österreichische Steuerzahler die entstehende Differenz zwischen den Erlösen der aktuell forcierten Lösung, Verkauf über die Börse, durch höhere Steuern bzw. geringer staatliche Transfers tragen muß, da Österreichs Ruf als Investitionsstandort massiv unter der "nationalistischen und interventionistischen Wirtschaftspolitik" (FT, 20.8.2004, The Lex Column) leidet, wodurch moderne, kapitalintensive und ergo dessen überdurchschnittlich bezahlte Arbeitsplätze niemals entstehen werden.

In ihrer nationalistischen Kurzsichtigkeit schaden die Privatisierungsverhinderer gerade denjenigen am meisten, die sie vorgeben zu unterstützen; statt sicherer, innovativer und gut bezahlter Jobs, werden Ineffizienz, Arbeitslosigkeit und damit wirtschaftlichem Rückschritt Vorschub geleistet.

20.8.04

Unterscheiden verboten?!

Kaum ein anderes Thema ist in den politisch-korrekten Schreibstuben der Journaille und Parteizentralen derart beliebt wie das der Antidiskriminierung. Auch Liberale gehen dabei oft der allgemeinen Begriffsverwirrung auf den Leim. Unter Diskriminierung (lat. discriminare, unterscheiden) verstehen wir landläufig eine Benachteiligung aufgrund von Rasse, Geschlecht, Herkunft usw., die unser natürliches Gerechtigkeitsempfinden verletzt. Schließlich gebietet es die Vernunft, einen Menschen anhand seiner individuellen Fähigkeiten und Prägungen zu beurteilen und nicht seine Zugehörigkeit zu einer Volksgruppe, Rasse o.ä. als Entscheidungsmerkmal heranzuziehen, was Kollektivismus in Reinkultur bedeuten würde. Dieser Grundsatz ist in der Gleichheit vor dem Gesetz verankert. Diverse EU-Rechtlinien beschränken das Diskriminierungsverbot allerdings nicht auf das Verhältnis Staat-Bürger sondern weiten es auf privatrechtliche Beziehungen aus. Wohin das führt, beschreibt Roland Baader, der derzeit bekannteste populärwissenschaftliche Freiheitsdenker im deutschen Sprachraum, in seinem Artikel Die totale Antidiskriminierung.

15.8.04

Die Irrtümer der Freiwirtschaft

Eine im Internet überraschend populäre Doktrin ist jene der "Freiwirtschaft" nach Silvio Gesell. Als Liberaler ist man geneigt, sehr wohlwollend hierauf zu reagieren, zumal eine gewisse liberale Grundhaltung bei vielen "Freiwirtschaftern" unübersehbar ist. Leider scheint sich nun aber eine Annäherung zur dezidiert antiliberalen "Antiglobalisierungsbewegung" abzuzeichnen, und das obwohl der Marxist Elmar Altvater als Proponent jener Bewegung unlängst die Freiwirtschafter etwas unfreundlich eines immanenten Antisemitismus beschuldigte. Besonders amüsant ist seine egalitäre Kritik an Tauschkreisen: dort würden auch keine Erwerbsunfähigen teilnehmen können - schlimmste Diskriminierung also. Die Verteidigung fällt den Freiwirtschaftern sichtlich schwer, geradezu rührend bemühen sie sich nun um die Sympathie von ATTAC - und dadurch Absolution von solchen Vorwürfen.

Es ist also Zeit für eine kritische Betrachtung der "Freiwirtschaft" - im Text Die Irrtümer der Freiwirtschaft nach Gesell stelle ich die Frage: Reaktionäre Ideologie oder halbherziger Liberalismus? Was bleibt von der Freiwirtschaft?

Politische Moral

Mit etwas Verspätung sei auf einen bündigen Kommentar der bekannten Berufsoptimisten Maxeiner und Miersch hingewiesen: Liberales Defensivspiel - Obwohl sie über bessere Argumente verfügen, überlassen Liberale bei Themen wie Gerechtigkeit, Umwelt und Globalisierung die moralische Deutungshoheit anderen.

13.8.04

JP Barlow über geistiges Eigentum (u.v.m.)

http://www.reason.com/0408/fe.bd.john.shtml

Seine Kommentare zu Unterschieden zwischen einer natürlichen Eigentumsordnung in der materiellen Welt und "im Cyberspace" finden sich ungefähr in der Mitte der Seite, das Interview dreht sich sonst sehr stark um US-zentrische Themen (ist aber trotzdem als Ganzes empfehlenswerter Lesestoff). Was von seiner "gegen die Regierung und Big Business"-Haltung zu halten ist, ist eine andere Frage - angesichts dessen, wie weit Big Business aber heutzutage politisch verstrickt ist, sicher keine uninteressante.

Seine Position zu IP-Themen [Intellectual Property] ist nicht neu, aber immer wieder interessant; Barlow ist als Mitbegründer der EFF sicher eine der grossen Autoritäten zum Thema.

Mises University

In Europa de facto ausgestorben, erlebt die Österreichische Schule der Nationalökonmie (ÖSN, ASE) in den USA dank des Ludwig von Mises Instituts eine beachtliche Renaissance. Eine einmalige Möglichkeit sich mit den Gedanken so auserwählter und leider nahezu komplett verschwiegener Ökonomen wie Menger, von Mises, Hayek, Rothbard und ihrer modernen Nachfolger Hoppe und Hülsmann auseinanderzusetzten, stellt die "Mises University" dar. Die Faculty umfaßt nahezu alle Professoren, die zur Zeit in der ÖSN Rang und Namen haben: Hoppe, Hülsmann, diLorenzo und Garrison, um nur einige zu nennen und bietet einen intellektuell äußert umfangreichen, jedoch alles andere als oberflächlichen, Einblick in die Geschichte, Philosophie und praktischen Anwendungen der ÖSN. Die angenehm entspannte Atmosphäre einer Kleinstadt in den Südstaaten, jede Menge Liberale/Libertäre aus allen Ecken der Welt und eine Unzahl anregender Diskussionen mit dem einen oder anderen Glaserl Wein, machen diese Summer University zu einem "Muß" für jeden Liberalen/Libertären, der dieses freiheitsliebende Gedankengut aus Österreich wieder in dessen Ursprungsland zurückführen möchte.
P.S.: Die nächste Summer University findet vom 1.-6.8.2005 in Auburn/AL statt.

CNE präsentiert unsere Initiative


Der europäische Think Tank, das Centre for the New Europe, stellte unsere Initiative in seinem letzten deutschsprachigen Monatsmagazin ausführlich vor. Diese inhaltlich hervorragende Publikation wird vom deutschen Philosophen Dr. Hardy Bouillon herausgegeben und ist auf der CNE-Website kostenlos zu beziehen.
Hier entsteht der neue Blog von liberalismus.at: Nachrichten und Kommentare von Liberalen für Liberale. Beiträge sind sehr willkommen.

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